Testing
OBJEKTspektrum - Ausgabe Testing/2015
Titelthema: Testing

Das UML Testing Profile - Version 2: Der zukünftige Standard für modellbasiertes Testen

Leseprobe: Die Aufwände für das Testen machen heute immer noch einen substanziellen Teil der Entwicklungskosten komplexer Systeme aus. Modellbasiertes Testen (MBT) verspricht deren deutliche Reduktion, vor allem beim Entwurf und der Pflege von Testspezifikationen. Einerseits vereinfacht die umfassende Wiederverwendung testrelevanter Konzepte die Pflege und Weiterentwicklung von Testspezifikationen. Andererseits ermöglicht der erhöhte Formalisierungsgrad von MBT, sowohl den Testentwurf als auch die Testausführung weitgehend zu automatisieren, was insbesondere bei Regressionstests zu großen Kosteneinsparungen führt. Sinnvoll in einen Testprozess integriert, bewirkt MBT somit eine deutliche Einsparung von Ressourcen. In der Object Management Group (OMG) befindet sich zurzeit die zweite Version des „UML Testing Profile“ (UTP 2) in der Finalisierung. UTP 2 hat das Potenzial, zu „dem“ maßgeblichen Standard für MBT zu werden – ähnlich wie die UML für den Systementwurf. Dieser Artikel zeigt auf, welche Kernkonzepte UTP 2 für die Anwendung von MBT auf komplexe Systeme bietet und welche Vorteile sich daraus ergeben. Beispiele demonstrieren die Wiederverwendbarkeit von Testfällen, Testprozeduren und Testdaten. Schließlich erläutert der Artikel auch die in UTP 2 formalisierten Testaktivitäten und Prüfvorschriften, mit denen eine weitgehend automatische Testfallgenerierung und Testausführung möglich wird.

Autor(en): Markus Schacher, Marc-Florian Wendland

Ausgabe OBJEKTspektrum Testing/2015

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