Requirements Engineering
OBJEKTspektrum - Ausgabe Requirements_Engineering/2015
Titelthema: Requirements Engineering

Die Legende von der lösungsneutralen Anforderung oder warum das Requirements Engineering eine Gestaltungsdisziplin ist!

Leseprobe: Wenn jemand das Gebiet des Requirements Engineering (RE) betritt, dann lernt er anfangs fast immer etwas über die Trennung zwischen Problem und Lösung (oft auch als Trennung zwischen „Was?“ und „Wie?“ bezeichnet). Sie kann mit Fug und Recht als Klassiker in der RE-Literatur (vgl. z. B. [Poh08]) bezeichnet werden und gehört zu den wesentlichen Gedanken im RE. Anschließend lernt man die Anforderung kennen. Die Anforderung ist so etwas wie der Werkstoff des Requirements Engineer. Er erhebt die Anforderungen, dokumentiert sie, verwaltet sie und validiert sie. Ab und an muss er sie auch abstimmen. Kurzum im RE dreht sich alles um Anforderungen. Zwischendrin kommt aber noch ein weiterer Satz, den man als angehender Requirements Engineer oft lernen muss: „Anforderungen müssen lösungsneutral sein!“, manchmal auch so formuliert: „Die Anforderungen dürfen die Lösung nicht vorwegnehmen!“. Aus dem bisher Gesagten kann dann also geschlossen werden, dass ich mich als Requirements Engineer mit Anforderungen befasse, die die Lösungen nicht vorwegnehmen dürfen, welche man ja auch noch von Problemen trennen soll. ...

Autor(en): Kim Lauenroth

Ausgabe OBJEKTspektrum Requirements_Engineering/2015

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