Software Engineering im Norden:

...der Blick hinter die Schlagwörter…geht weiter!

Seit Juni 2009 hat die norddeutsche IT- und Software-Szene einen neuen Branchentreffpunkt: die SEACON. Bereits beim Stapellauf wurde die „etwas andere“ und innovative Softwarekonferenz von Teilnehmern, Besuchern und Presse gleichermaßen positiv aufgenommen.

Am 28./29. Juni öffnet das legendäre hamburger Atlantic-Hotel zum zweiten mal seine Pforten für die SEACON.

Zielgruppen der Veranstaltung sind:

› Softwarearchitekten
› leitende Softwareentwickler
› IT-Projektleiter aus allen Branchen
› Tester
› Prozessmanager IT
› Anforderungsingenieure

Heise Developer erwähnte in seiner Nachberichterstattung: „Der Veranstalter bereicherte das Konferenzprogramm mit einigen guten Ideen und Impulsen, die man in dieser Fülle und Konsequenz bei den oftmals reichlich drögen Programmiererzusammenkünften noch selten findet.“ Der Fachbeirat schließt sich dem gerne an und optimiert in diesem Sinne gerne weiter.

Die Konferenz rund um aktuelle Themen der Softwareentwicklung beinhaltet einerseits klassische Fachvorträge namhafter und gestandener Experten. Andererseits bietet die Konferenz mit Open Space, Pecha Kucha Vorträgen (neu!), Expertenbefragungen etc. viele verschiedene Möglichkeiten und Elemente, direkt und persönlich mit Experten und anderen Teilnehmern ins Fachgespräch zu kommen, individuelle Fragen zu diskutieren oder diskutieren zu lassen. Gemeinsam wollen wir hinter die Schlagwörter schauen.

Mit den besten Grüßen

Fachbeirat der SEACON 2010
Jochen Meyer, Bernd Oestereich, Markus Völter


ÜBER DIE SEACON 

Die Themen der SEACON 2010 ranken sich um diverse Aspekte der Softwareindustrie, widmen sich aber auch mit intensiven Blicken den folgenden drei Bereichen:

  • Kommunikation/Soft Skills
  • Domänenorientierte Softwareentwicklung
  • Testen

Neben klassischen Fachvorträgen hält die SEACON folgende Formate für Sie bereit:

Open Space Arbeitsgruppen auf der SEACON

Bringen Sie Ihre eigenen Fragen oder Themen ein: im Open-Space der Seacon! Zu Beginn der Konferenz erhalten Sie als Teilnehmer die Möglichkeit, Ihre eigenen Fragen oder Themen einzubringen und mit anderen Teilnehmern, Sprechern und Fachexperten diskutieren zu lassen.
Wie funktioniert das?
In einer zentralen Plenumssitzung am Anfang der Konferenz wird der Open-Space-Themenmarktplatz eröffnet. Während des Open-Space-Marktplatzes können Sie Ihr Thema einbringen, in dem Sie es mit einem Stichwort auf einen Zettel schreiben, es ganz kurz mündlich vorstellen und Ihr Thema dann auf einen der freien Pinwand-Plätze hängen, wodurch Zeitpunkt und Raum dann festgelegt sind. Der Open-Space-Marktplatz läuft solange, bis keine Zeit mehr ist, keine Pinwand-Plätze mehr frei sind oder keine Vorschläge mehr kommen.

Der Fachbeirat der Konferenz kümmert sich anschließend darum, dass bei jeder dieser Open-Space-Sitzungen ein Moderator zur Verlaufs- oder Ergebnisprotokollierung dabei ist und ggf. ein oder mehrere Fachexperten (z.B. anwesende Sprecher).

Die Open-Space-Treffen werden in den Programmaushängen am Tagungsort ad hoc nachgetragen und sind damit wie reguläre Beiträge sichtbar und angekündigt.

Ein Open-Space-Arbeitstreffen dauert maximal 45 Minuten und besteht im Wesentlichen aus einer offenen Diskussion der anwesenden Teilnehmer und Experten. Am Ende der Konferenz werden die Ergebnisse kurz im Plenum vorgestellt und die Ergebnisprotokolle online bereitgestellt.


Expertenbefragung

Nutzen Sie die Experten vor Ort! Stellen Sie Ihre Frage(n). Diese werden ad hoc und individuell beantwortet.


Fishbowl

Nach einer 5-minütigen Einführung ins Thema startet die Diskussion mit den Experten und Konferenzsprechern. Wie bei einer Fishbowl üblich, wechseln die Diskussionsteilnehmer dann im Laufe der Veranstaltung, und auch Konferenzteilnehmer können jederzeit aktiv mitdiskutieren oder Fragen einbringen.


NEU: Pecha Kucha (20x20)

Bei Pecha Kucha (sprich: petscha-kutscha) stehen den Sprechern exakt 20 Bilder zur Verfügung, die jeweils 20 Sekunden zu sehen sind. Der Vorteil dieser Vortragsform liegt in der kurzweiligen und prägnanten Präsentation mit rigiden Zeitvorgaben, die langatmige Vorträge und die damit verbundene Ermüdung der Zuhörenden („death by powerpoint“-Syndrom) verhindern.

 


THEMEN

Die SEACON 2010 bietet u.A. verschiedene Themenpfade: Kommunikation, Domänenorientierte Softwareentwicklung und Automatisiertes Testen.

  • Kommunikation: Die Basis effektiver Zusammenarbeit ist die zwischenmenschliche Kommunikation im Projekt. Wir interessieren uns für Einreichungen zu den Aspekten Rollenverständnis, effektive Kommunikation zwischen verschiedenen (Organisations-)Kulturen oder Rollen, Konfliktmanagement, Selbstorganisation und Selbstverpflichtung. Dabei wünschen wir uns möglichst interaktive und teilnehmerinvolvierende Veranstaltungsformate jenseits klassischer Vorträge.
  • Domänenorientierte Softwareentwicklung: orientiert sich an den Anforderungen, Begrifflichkeiten und Abstraktionen von Fachbereichen und Fachexperten, was im Kontext der Softwareentwicklung zu fachlich deutlich interdisziplinären Teams führt. Ein solcher Ansatz hat Auswirkungen auf nahezu alle Bereiche der Softwareentwicklung, beginnend bei der Anforderungsbeschreibung, über den Entwurf (Domain-Driven Design), den Einsatz domänenspezifischer Sprachen (DSLs) bis hin zum Testen. Der Ansatz wirft zudem Fragen auf: Sind diese Konzepte und Sprachkonstrukte mächtig und gleichzeitig einfach genug, um Fachexperten zur eigenständigen Formulierung ihrer Geschäftsprozesse und -regeln zu befähigen? Und wie lassen sich domänenorientierte Technologien in die bestehende IT-Infrastruktur integrieren?
  • Automatisiertes Testen: Wer heute Software häufig und möglichst fehlerfrei ausliefern möchte, kommt um automatisierte Tests nicht herum. Wir interessieren uns für Beiträge zum Aufbau und der Pflege automatisierter Unit- und Akzeptenztests, dabei beobachteter und überwundener Hürden, Zusammenhang zum Anforderungs-, Build- und Releasemanagement sowie organisatorische Auswirkungen, z.B. auf Qualitätssicherungs- oder Test-Abteilungen.

Mit freundlichen Grüßen

Fachbeirat der SEACON 2010
Jochen Meyer
Bernd Oestereich
Markus Völter

 

Jochen Meyer arbeitet seit Oktober 2008 bei Zühlke und verantwortet die Geschäftsentwicklung im Norden Deutschlands. Nach seinem Studium der techn. Informatik, hat er als Labor-Ingenieur die ersten Berufserfahrungen bei einem weltweit führenden Pharma Konzern gesammelt. In den darauffolgenden Jahren sammelte er bei der b+m Informatik AG Erfahrungen als Softwareentwickler, Projektleiter und später Projektmanager im Bereich J2EE basierter Individuallösungen mit Schwerpunkt MDA/MDSD. Seit 2007 ist er außerdem als Aufsichtsrat der Gentleware AG tätig und unterrichtet seit vielen Jahren an der FH Kiel und der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein.

Bernd Oestereich ist Geschäftsführer der oose Innovative Informatik GmbH und Autor zahlreicher auch international verlegter Buch- und Zeitschriftenpublikationen. Seine Spezialität sind moderne Managementverfahren für Groß- und Megaprojekte in der IT.

 

 

Markus Völter arbeitet als freiberuflicher Berater und Coach für itemis Stuttgart mit Schwerpunkt auf Architektur, Modellgetriebener Softwareentwicklung und domänenspezifischer Sprachen sowie Produktlinienengineering. Er hält regelmäßig Vorträge auf den entsprechenden Konferenzen und ist (Mit-)Autor verschiedener Bücher, Patterns und Artikel.

 



Empfehlung an diese E-Mail-Adresse senden:


 

 

 

Ihre eigenen Angaben:

 

 

 

 

Diese Seite empfehlen Sie weiter: