Requirements Engineering

OBJEKTspektrum

Ausgabe RE/2006

Titelthema: Requirements Engineering

Requirements Engineering aus Sicht des CMMI
Jürgen Foldenauer

Üblicherweise definiert man vor Beginn jedes Entwicklungsprojektes die Anforderungen an die zu entwickelnde Software, die dann während des Projektes nach und nach abgearbeitet werden. Dieses eindimensionale Vorgehen berücksichtigt jedoch nicht, dass sich Anforderungen im Laufe des Projektes verändern. Häufig wird auch außer Acht gelassen, dass der Kunde unbewusste Anforderungen hat, etwa solche, die als selbstverständlich vorausgesetzt werden, da Altsysteme oder Konkurrenzprodukte diese bereits erfüllen. Deshalb ist eine andere Herangehensweise erforderlich: Anforderungen müssen als Randbedingungen verstanden werden, die sich jederzeit aufgrund äußerer oder innerer Prozesse ändern können. Dazu fordern moderne Qualitätssicherungsmethoden die Einführung eines „Requirements Engineerings“, also eines Prozesses zum Verwalten von Anforderungen und deren Änderungen. In diesem Artikel befassen wir uns mit dem Requirements Engineering nach CMMI, einer Methodik zum Software Process Improvement (SPI), die vom Software Engineering Institute an der Carnegie-Mellon-Universität in Pittsburgh, USA, entwickelt wurde.


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