EAM (Enterprise Architecture Management)

OBJEKTspektrum

Ausgabe EAM/2011

Titelthema: EAM (Enterprise Architecture Management)

Die Zukunft des Enterprise Architecture Managements: "Relax into Insecurity"
Holger Wolff

Enterprise Architecture Management (EAM) ist in aller Munde, seitdem ab etwa Mitte des vorigen Jahrzehnts immer mehr Unternehmen erkannt haben, dass eine kohärente Steuerung unzähliger Einzelarchitekturentscheidungen in der täglichen Praxis der IT unabdingbar ist. Eine Vielzahl von großen und mittlerweile auch viele kleine Unternehmen haben bereits EAM-Prozesse eingeführt und institutionalisiert, viele arbeiten aktuell an einer Einführung [Buckl]. Wie kaum ein anderer Begriff prägt nun auch "Agilität" seit Jahren die Diskussion zu Enterprice Architecture Management, Service Oriented Architecture (SOA) und Business Process Management (BPM). Der Terminus wird zum "Mantra" all jener, die versuchen, mehr Dynamik in das bisweilen so träge Verändern von Geschäftsabläufen zu bringen. Die Überlebensfähigkeit von Unternehmen wird mehr denn je durch die Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Marktbedingungen bestimmt und viele Firmen unternehmen große Anstrengungen, ihre noch immer monolithisch geprägten Anwendungslandschaften zu flexibilisieren. Um diese Ziele zu erreichen werden massive strukturelle Eingriffe in bestehende IT-Landschaften nötig, um am Ende die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Das Management komplexer nternehmensarchitekturen wird so zum zentralen Erfolgsfaktor im strategischen IT-Management. Hieraus erwächst auch die Hauptaufgabe für das EAM - die nahtlose Verknüpfung sämtlicher Architekturen eines Unternehmens, um die Komplexität beherrschbar zu machen.


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