Thema: Cloud Computing

Für die einen ist es alter Wein in neuen Schläuchen, für die anderen ein echter Paradigmenwechsel: Cloud Computing soll den „persönlichen Computer“ mit eigenen Programmen ablösen. Lesen Sie, was unsere Experten dazu meinen....

Prof. Dr. Wilhelm Schäfer ist Vizepräsident für Forschung an der Universität Paderborn. Am dortigen Institut für Informatik leitet er das Fachgebiet Softwaretechnik.

Alle reden über das Thema Cloud. Aber haben wir hier wirklich eine nachhaltige Entwicklung vor uns? Wilhelm Schäfer meint in Ausgabe 6-2011 von OBJEKTspektrum: "Die Cloud ist mit Sicherheit ein wichtiger Trend in Richtung Professionalisierung des Betriebs. In diesem Zusammenhang spielen Safety und Security natürlich eine ganz herausragende Rolle. Die Cloud wird für viele relevant. Die technologische Basis ist vorhanden: Rechnerleistung und Breitbandverbindung lassen die Rechenleistung nahezu beliebig auf der Welt verteilt zu. Wir haben an der Universität Paderborn gerade einen Sonderforschungsbereich "On the Fly Computing" gestartet, der in den nächsten zwölf Jahren Techniken und Verfahren zur automatischen On-the-Fly-Konfiguration und zur Ausführung von individuellen IT-Dienstleistungen aus Services untersucht, die auf weltweit verfügbaren Märkten gehandelt werden. Hier ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht."

 

Modernes Datenmanagement und flexible Skalierbarkeit

Modern Data Management

On-Demand-Daten werden zu einem der weltweit größten Business-Enabler. Agile Unternehmen verstehen die Bedeutung der Nutzung in Echtzeit präziser Geschäftsdaten, um kritische Entscheidungen zu treffen und entwickeln wettbewerbsfähige Strategien und bauen Informations-Infrastrukturen, um ideal zu liefern. Cloud-Computing-Modelle ermöglichen die Entwicklung und den Einsatz von Agilität für eine schnelle Bereitstellung von Anwendungen, um Entscheidungsträger zu unterstützen und beinhalten unvorhersehbare Schwankungen der Nutzer-Nachfragen. Neue Ansätze des Datenmanagements sind notwendig, um die Vorteile dieser neuen Cloud-Computing-Modelle [sowie Echtzeit-Daten] zu nutzen.

Ein maximaler RoI in Cloud-Architekturen wird erreicht, wenn Unternehmen Anwendungen für die Cloud einsetzen, die über Hunderte von Knotenpunkten skaliert werden können.

Traditionelle relationale Datenbank-Managementsysteme (RDBMS) sind von Natur aus monolithisch und nicht für verteilte Systeme konzipiert. Daher bieten sie Unternehmen nicht die Elastizität, Leistung und Nutzen der Kostenreduzierung eines neuen Zugangs zu den Daten.

Ein modernes Konzept zur Verwaltung der Daten ensteht, welches In-Memory-Daten verarbeitet und speichert, um High-Speed-Datenzugriff und flexible Skalierbarkeit zu erreichen. Eine virtuelle Daten-"Struktur" in der Cloud oder in Rechenzentren schafft ein globales Daten-Rückgrad, welches Regionen überbrücken kann und eine einheitliche, konsistente Sicht auf verteilte Unternehmensdaten in Echtzeit ermöglicht. Durch die Pflege unternehmensinterner In-Memory-Daten bietet diese Datenstruktur die Leistung und Flexibilität, welche Unternehmen benötigen und liefert trotzdem die wichtigen Vorteile der traditionellen Datenbanken, z. B. Verfügbarkeit von Daten, Disaster Recovery und Daten-Integrität.

Mehr zu diesem heißen Thema finden Sie im englischen eBook „Modern Data Management“.

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