Softwaretest - Testarten

Test-Management

Test-Management bezieht sich überwiegend auf den oberen Teil des V-Modells. Hier wird z.B. der Grundstein für die Traceability zu den Anforderungen gelegt. Im Test-Management wird z.B. entschieden, was wann getestet werden muss und bei welcher Änderung welche Tests erneut durchgeführt werden müssen Unterschätzt wird häufig das Potential des Testmanagements zur Effizienzsteigerung bei Testaktivitäten.    

Dynamisches Testen

Testdurchführung zielt im Wesentlichen darauf, wie getestet wird. Hier geht es um die Definition von Testsequenzen und den erwarteten Ergebnissen. Ziel ist es, Tests einfach wiederholen zu können und deren Ergebnisse zu dokumentieren. Ein weiteres Ziel im Rahmen der Testdurchführung ist häufig die Automatisierung von Testabläufen in Form von Regression-Tests.    

Statisches Testen

Beim Statischen Testen handelt es sich um die statische Analyse des Codes. Der Code wird dabei nicht ausgeführt. Das hat den Vorteil, dass in sehr kurzer Zeit der gesamte Code analysiert werden kann. Auf Basis der statischen Analyse werden jedoch nur bestimmte Fehlerklassen abgedeckt. Aus diesem Grund wird es häufig nicht eingesetzt. Trotzdem ist es eines der effizientesten Vorgehen, um Fehler zu finden.  

Für folgende Fehlerklassen ist die statische Analyse prädestiniert. 

• Speicherlecks
• Zerstörung von Speicherinhalten
• Zugriffe über NULL-Zeiger
• Unsichere Zeigerarithmetik
• Benutzung von Speicher nach Freigabe
• Inkonsistente Freigabe
• Konstruktor-/Dekonstruktor-Lecks
• Fehlerhafte Verwendung von virtuellen Member-Funktionen
• Arithmetische Fehler
• Nicht initialisierte / unbenutzte Variable
• Redundanter / überflüssiger Code
• Division durch null
• 32/64-bit Kompatibilitätsprobleme
• Pufferüberläufe  


Newsletter abonnieren



Empfehlung an diese E-Mail-Adresse senden:


 

 

 

Ihre eigenen Angaben:

 

 

 

 

Diese Seite empfehlen Sie weiter: