System- und Kontextgrenze bestimmen

Eine wichtige Aufgabe des Requirements Engineerings liegt darin,

  • die Grenzen des zu entwickelnden Systems mit relevanten Stakeholdern (z.B. dem Auftraggeber) abzustimmen und
  • den Systemkontext zu ermitteln. Die Systemgrenze legt fest, was das System z.B. an Funktionalität abdecken soll und z.B. welche Funktionalitäten von anderen Systemen in der Umgebung genutzt werden sollen.

Damit bestimmen die Systemgrenzen den Entwicklungsgegentand und wesentliche Rahmenbedingungen, die von dem zu entwickelnden System berücksichtigt werden müssen, wie z.B. die Schnittstelle eines anderen genutzten Systems. Die Bestimmung der Systemgrenze wird häufig auch als Scoping bezeichnet. Neben der Bestimmung des Systemgrenzen muss im Requirements Engineering auch der Kontext des betrachteten Systems im Requirements Engineering analysiert und bestimmt werden, in dem alles das identifiziert wird, dass die Anforderungen des betrachteten Systems beeinflusst, wie z.B. Eigenschaften eines anderen zu nutzenden Systems, Personen, die das betrachtete System nutzen sollen oder auch relevante gesetzliche Restriktionen.

Sowohl eine unzureichende Systemabgrenzung als auch das Vergessen wichtiger Aspekte,  die die Anforderungen des Systems (mit-)bestimmen führen in der Praxis immer wieder zu erheblichen Problemen in Entwicklungsprojekten bzw. dazu, dass das entwickelte System im Betrieb versagt.


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