Thema: Software-Qualität und Testen

Gute Software-Qualität entsteht nicht alleine. Sie muss gesteuert werden. Und Testing hilft dabei, zu wissen, wo man ist und wo nachgesteuert werden sollte. Beides will gelernt sein. Unsere Experten sagen Ihnen, wie es gehen kann.

 

Dr. Frank Simon hat Informatik studiert und im Bereich der Qualitätssicherung promoviert. Über die Etablierung neuer technikfokussierender Test-Services (z.B. automatisierte Code-Reviews und Architekturevaluationen) hat er im Beratungsgeschäft das gesamte Test- und Qualitätsbusiness kennengelernt. Heute leitet er bei der BLUECARAT AG in Köln den Bereich Business Development, um existierende Services zu verbessern (z.B. agile Entwicklung mit dem klassischen Testgeschäft verbinden) und neue Lösungen  zu erarbeiten und auszurollen (z.B. Service-Virtualisierung für frühere Integrationstests). Er hat viele Bücher, Artikel und Konferenzbeiträge im Bereich des Testens und des Qualitätsmanagements veröffentlicht. Er leitet innerhalb des BITKOM den Arbeitskreis „Software-Engineering“, der dem Testen eine natürliche Heimat bietet, und ist seit über 2 Jahren Mitglied des German Testing Boards (GTB).


Neues vom BITKOM:
Der Arbeitskreis Software-Engineering des BITKOM hat einen neuen 36 Seiten starken Leitfaden herausgebracht. Unter dem Titel Agiles Software Engineering Made in Germany wird gerade für den Bereich Qualität und Testen aufgezeigt, wie die leichtgewichtige Agilität und die schwergewichtigen Disziplinen Projektmanagement, Qualität und Testen zusammenpassen. Es wird untersucht, warum gerade das Hochlohnland Deutschland Wert auf diese Kombination legen sollte und so den Standort Deutschland als IT-Standort weiter festigt. Der Leitfaden kann kostenlos hier heruntergeladen werden. 


Allgemeines zu diesem Themenchannel:
Wie langweilig: Software-Qualität und Testen! Natürlich wollen wir alle perfekte Qualität, natürlich sollte das dann am Ende auch noch jemand testen, und natürlich achten wir auf die Kosten bei vertretbarem Risiko. Wofür dann noch ein  eigener Themenchannel, wenn schon alles bekannt ist?

Solange für viele Testen immer noch eine Aktion am Ende der Entwicklung ist, solange sich Qualität auf die Funktionalität von Applikationen beschränkt und solange Kosten und Risiken nach Bauchgefühl geplant und nicht mehr systematisch nachgehalten werden bedarf es der Testexperten, der Qualitätsmanager und der Software-Qualitäts-Evangelisten, die dieses eindimensionale Verständnis dieser Disziplin korrigieren. Testing und Softwarequalität hat noch deutlich mehr zu bieten, als aktuell in den meisten Unternehmen eingesetzt wird.

 Die wichtigsten 6 Axiome dieses Themenchannels sind:

· Software-Qualität lässt sich über das Testen der Einhaltung von Anforderungen systematisch ermitteln.

· Es gibt eine Unterscheidung in Produktqualität und Gebrauchsqualität, begründet durch unterschiedliche Anforderungskataloge.

· Qualität als Wunsch: Die Kunst ist es, sich die richtigen Sachen richtig zu wünschen. Dieser Wunsch umfasst mehr Artefakte als die Applikation und mehr Anforderungen als die Funktionalität.

· Testen folgt dem Qualitätsmanagement: Ohne Qualitätsziel kein effektives testen

· Der Zweck des Testens ist die Demonstration, dass die Anforderungen erfüllt sind, dass es sich um die richtigen Anforderungen handelt und ggf. dass Abweichungen vorliegen.

· Vollständiges Testen ist heute kaum mehr möglich: Es folgt dem Qualitätsmanagement und arbeitet mit dem Risikomanagement zusammen: Letzteres liefert dem Tester Arbeitsschwerpunkte und erhält im Gegenzug von ihm Risiken und Abweichungen.

Das klingt sicher nicht so attraktiv wie Cloud-computing, Mobile Computing oder Internet der Dinge, hat aber für all diese Trends einen nicht minderwichtigen Wert. High-Quality-Software spielt hier überall eine wichtige wenn nicht existentielle Rolle. Und je mehr Alternativen der Kunde hat, desto wichtiger kann das Distinktionsmerkmal Qualität sein. Dies kann insbesondere für den europäischen Raum mit seiner hohen Kostenstruktur relevant sein: Software made in Europe als unsere gemeinsame Vision!

Web Performance Testing: Warum Lasttests aus der Wolke nichts bringen

WARUM LASTTESTS?

Mit Hilfe von Lasttests können wir sicherstellen, dass die Besucher Ihrer Website unabhängig von der aktuellen Besucherzahl (die man als Last bezeichnet) erfolgreich auf Ihre Seiten zugreifen und die entsprechenden Transaktionen durchführen können. Bei dieser Betrachtung von Lasttests sollten zwei wichtige Punkte erwähnt werden. Zunächst muss betont werden, dass die Wahrnehmung der Anwender das entscheidende Kriterium ist – und nicht die Messdaten aus den Rechenzentren. Grund hierfür ist die Tatsache, dass die Kunden in aller Regel geografisch weit verstreut außerhalb aller Rechenzentren sitzen. Wenn sie dann per PC oder mobilem Endgerät Ihre Website aufrufen, steigt damit die Komplexität der im Browser Ihrer Kunden anzuzeigenden Anwendungen ebenso wie beim Zurücksenden von Daten oder Abfragen. Der zweite wichtige Punkt ist die Tatsache, dass sich die Erwartungen der Website-Besucher in den Zeiten der stärksten Nutzung (Peak) – z.B. aufgrund von saisonaler oder ereignisbedingter Nutzung – ebenso wenig ändern wie bei Veränderungen der Infrastruktur. Und diese Erwartungen sind durchaus hoch gesteckt: 47% der Anwender erwarten, dass eine Webseite innerhalb von höchstens 2 Sekunden geladen wird. Zusätzlich erwarten 71% der Handynutzer laut einer aktuellen Studie von Equation Research, dass sich die Webseiten beim Aufruf über das Handy genauso schnell oder noch schneller aufbauen als beim Abruf per PC.

Aus dem Inhalt:

WELCHE VERÄNDERUNGEN VOLLZIEHEN SICH IN ANWENDUNGS-ENTWICKLUNG UND -BEREITSTELLUNG?

WELCHE ARTEN VON LASTTESTS GIBT ES UND WELCHE PROBLEME LASSEN SICH JEWEILS DAMIT LOKALISIEREN?

KÖNNEN SIE PRAXISBEISPIELE VON PROBLEMEN BEIM LASTTEST NENNEN UND ANSÄTZE ZUR IDENTIFIZIERUNG DIESER PROBLEME AUFZEIGEN?

Ansehen

Bereitgestellt von:

Compuware GmbH

zurück


Newsletter abonnieren

Rezension zum Buch:

Testen in Scrum-Projekten - Leitfaden für Softwarequalität in der agilen Welt, von Tilo Linz

Zur Buchrezension



Empfehlung an diese E-Mail-Adresse senden:


 

 

 

Ihre eigenen Angaben:

 

 

 

 

Diese Seite empfehlen Sie weiter: