Java Beans

JAVA BEANS

JavaSPEKTRUM - Ausgabe 06/1996
Titelthema: Java Beans

Leseprobe: Es ist schon merkwürdig. Wer würde schon auf die Idee kommen, seine Software unter dem Namen "Kaffee" zu vermarkten? Und dann auch noch gleich eine neue Firma zu gründen, deren Namen man schon gar nicht mehr ins Deutsche übersetzen möchte. Zumindest konsequent erscheint es, wenn genau diese Firma dann eine Komponentenarchitektur unter dem Namen "Java Beans" ankündigt. So geschehen bei JavaSoft im Juni dieses Jahres. Zwei Dinge sind dabei erstaunlich und deshalb hier hervorzuheben: Zum einen die enorme Geschwindigkeit, mit der die ersten Ergebnisse zu sehen waren. Zum anderen paßt der Name bei genauerem Hinsehen sehr gut zu dem, was Java Beans eigentlich ist - nämlich eine Architektur für Java-Komponenten, die leistungsfähiger sind als Applets. Dieser Artikel geht auf die Java-Beans-Architektur (1), so weit sie von JavaSoft definiert ist, ein. Unter dem Kodenamen "Blue Java Beans" entwickelt IBM zur Zeit einige Java-Beans-Komponenten. Dazu gehört auch ein Werkzeug - Kodename "Tazza" - mit dessen Hilfe vorgefertigte Komponenten zu leistungsfähigen Anwendungen zusammengesetzt werden können. Tazza veranschaulicht sehr gut, was JavaSoft in Form der Java-Beans-Architektur spezifiziert hat.

Autor(en): Markus Weyerhäuser

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