Agility

Agilität – eine Frage der Organisation

OBJEKTspektrum - Ausgabe Agility/2012
Titelthema: Agility

Leseprobe: Agilität ist im Kern eine Eigenschaft, die an einer Schnittstelle entsteht: die gegenüberliegende Seite wird als agil empfunden oder eben nicht. Agilität bedeutet, dass sie mit überraschender Leichtigkeit und Geschwindigkeit auf Änderungen reagiert. Der typische Fall in der Literatur ist die Schnittstelle zwischen Kunden und einem Entwicklungsteam. Der Kunde hat die Möglichkeit, das weitere Vorgehen kontinuierlich zu beeinflussen - aufgrund der Bewertung des bisher Erreichten oder in Form von Änderungen an Anforderungen, Prioritäten oder sonstigen Kontextfaktoren. Kontinuierliche Beeinflussung ist natürlich nur eine Illusion, die durch eine möglichst schnelle Abfolge von diskreten Zeittakten erreicht wird. Zu Beginn eines Taktes können die Vorgaben für den oder die kommenden Takte (neu) formuliert werden. Agile Methoden beschreiben nun, wie man die Arbeit organisieren kann, um einen sinnvollen Arbeitsrhythmus zu implementieren. Eine Organisationsform, die es erlaubt, auf Änderungen zwischen den Takten auch direkt zu reagieren und diese auch nachvollziehen zu können - mit möglichst minimalen Reibungsverlusten. Um die grundsätzlichen Verbesserungen von agilen Methoden herauszuarbeiten, werden sie gerne ...

Autor(en): Dr. Dirk Muthig

Artikeljahresübersichten OBJEKTspektrum 2012

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