DevOps

Allem Anfang wohnt ein Zauber inne – Ein DevOps-Team entsteht!

OBJEKTspektrum - Ausgabe DevOps/2016
Titelthema: DevOps

Leseprobe:

Sechseinhalb Überlegungen zur HR-seitigen Unterstützungneu gegründeter DevOps-Teams

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“, ein Satz, der überproportional häufig zu lesen ist, wenn man sich mit der Einführung von DevOps beschäftigt. Verständlich, denn organisatorisch gesprochen geht es meist um die Zusammenführung zweier bisher getrennter Organisationseinheiten, die das Ziel haben, einen wie auch immer definierten Mehrwert zu generieren. In den seltensten Fällen wird DevOps völlig losgelöst auf der „grünen Wiese“ etabliert. Es geht vielmehr um einen komplexen menschlichen, technischen und oft auch politischen Transformationsprozess in einer sich immer schneller verändernden Umwelt. Eine Bemerkung vorab: Dieser Artikel macht es sich einfach. Er gönnt es sich, auf eine ins hundertstel ausdefinierte Definition des DevOps-Begriffs zu verzichten, ist frei von Dogma und versteht DevOps im weitesten Sinne als Philosophie bzw. Kulturbegriff. Gewisse Handlungsalternativen und insbesondere die „Inanspruchnahme“ von Human Ressources (HR) als Dienstleister sind somit sicherlich auch auf andere crossfunktionale Teams und/oder allgemeine Change-Management-Themen zu übertragen. Letztendlich gilt ja: Überall arbeiten Menschen. Doch warum HR ins Boot holen? IT-Abteilungen sind häufig Treiber für neue Formen der Zusammenarbeit und insbesondere im agilen Kontext hängen Personalabteilungen (deren Gestaltungsraum sehr unterschiedlich ausgeprägt ist) oft hinterher. Nichtsdestotrotz ist hier sehr viel übergreifendes Wissen gebündelt, das DevOps-Teams abrufen und mit ihren Kompetenzen verknüpfen können – crossfunktional eben.

Autor(en): Anna Löw

Artikeljahresübersichten OBJEKTspektrum 2016

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