Requirements Engineering

Beim Requirements Engineering über den Tellerrand geschaut

OBJEKTspektrum - Ausgabe RE/2010
Titelthema: Requirements Engineering

Leseprobe: Requirements Engineering ist ein essenzieller Bestandteil der Produktentwicklung. Anforderungen sollten der Treiber für die nachfolgenden Entwicklungsprozesse wie Architektur, Design, Codeerstellung, Integration und Test sein, um Entwicklung erfolgreich zu betreiben. Dies gilt sowohl für Softwareentwicklung als auch für Systementwicklung. Um sicherzustellen, dass alle Anforderungen auch tatsächlich ins Produkt einfließen, ist es ebenso wichtig, dass der Informationsfluss zwischen den beteiligten Rollen und Prozessen funktioniert. Ist dies gegeben, kann der gesamte Entwicklungsprozess wie eine Einheit funktionieren. Um das Zusammenspiel aller Aktivitäten während der Entwicklung zu beschreiben, sollen hier zunächst die Kernaktivitäten des Requirements Engineering von den Aktivitäten getrennt werden, die zwar ebenso wichtig sind, fachlich aber keinen Mehrwert für das Requirements Engineering bringen. Das sind häufig Aktivitäten, die auch für andere Entwicklungsprozesse relevant sind. Durch die Trennung ist es einfacher möglich, diese Aktivitäten einheitlich zu beschreiben und durchzuführen. Einheitlich bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sie weitgehend identisch nicht nur im Requirements Engineering, sondern in weiteren Engineering-Prozessen durchgeführt werden können.

Autor(en): Frank Besemer

Artikeljahresübersichten OBJEKTspektrum 2010

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