Model-Driven Development

Prozessauswirkungen von MDSD

OBJEKTspektrum - Ausgabe MDD/2004
Titelthema: Model-Driven Development

Leseprobe: Im Vergleich zu herkömmlicher Softwareentwicklung stellt sich das Model-Driven Software Development (MDSD) auf den ersten Blick als grundlegend neues Paradigma dar. Bei näherem Hinsehen handelt es sich allerdings eher um eine neue Bewertung von Prioritäten. Ganz wie beim Übergang von Assemblern zu Kompilern liegt das Hauptakzeptanzproblem oft nicht auf der technologischen, sondern vielmehr auf der kulturellen Seite. Es ist also nicht verwunderlich, dass sich modellgetriebene Verfahren nicht über Nacht auf breiter Front durchsetzen. Veränderungen an Softwareentwicklungsprozessen müssen sorgfältig eingeführt werden, da das weitere Umfeld aller an der Softwareentwicklung Beteiligten betroffen ist und es nicht einfach um das Erlernen von neuen APIs oder einer neuen Sprachsyntax geht. Dieser Artikel beschreibt, wie sich modellgetriebene Softwareentwicklung von traditioneller iterativer Softwareentwicklung unterscheidet.

Autor(en): Jorn Bettin

Artikeljahresübersichten OBJEKTspektrum 2004

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