Service-orientierte Architekturen (SOA)

Service-orientierte Architektur im E-Government

OBJEKTspektrum - Ausgabe SOA/2005
Titelthema: Service-orientierte Architekturen (SOA)

Leseprobe: Wenn von E-Government gesprochen wird, versteht man darunter oft die medial breit getretene Themen - wie Online-Steuermeldung oder E-Card der Sozialversicherungen. Aber es gibt noch ein großes Feld von E-Government im Bereich der Gemeinden und Städte (Kommunen), die Dank des demokratischen Föderalismus ihre lokalen E-Government Herausforderungen selbstständig und autark lösen müssen/dürfen. Der österreichische Markt für kommunale Softwareanwendungen und damit die Softwarelandschaft der Städte und Kommunen ist derzeit technologisch sehr heterogen. Die Umsetzung von Softwareverfahren, die den Grundsätzen des E-Government entsprechen, erfolgt aus dieser Tatsache heraus derzeit oftmals in Einzelinitiativen und abgestimmt auf die Erfordernisse der eigenen Softwareumgebung. Die Standardisierung der Schnittstellen auf Basis allgemein gültiger Use-Cases soll dieser Entwicklung entgegentreten und allgemein gültige Schnittstellen den Städten, Kommunen aber auch den Anbietern kommunaler Fachanwendungen zur Verfügung stellen. Damit kann neben einer Beschleunigung der Umsetzung von E-Government auf Städte und Kommunenebene auch ein Einsparungspotenzial erzielt werden.

Autor(en): Peter Lieber

Artikeljahresübersichten OBJEKTspektrum 2005

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