IODA Architecture - Agiler Softwareentwurf im Team

Stefan Lieser, Ralf Westphal

Kurzinformationen

13. März 2018 - 14. März 2018

Köln
€ 1790.00 zzgl. MwSt
€ 2130.10 inkl. MwSt

Auf Anfrage

23. Apr. 2018 - 24. Apr. 2018

Hamburg
€ 1790.00 zzgl. MwSt
€ 2130.10 inkl. MwSt

Auf Anfrage

Detailinformationen

Eine saubere Softwarearchitektur hilft...

  • die Lebensdauer der Software zu erhöhen,
  • die Entwicklung zu beschleunigen,
  • das Deployment zu vereinfachen,
  • näher am Kundenwunsch zu bleiben.


Einige Muster für saubere Architekturen sind über die Jahrzehnte vorgeschlagen worden, unter anderem: MVC, N-Tier, Hexagonal, Clean Architecture. Dazu kommen Empfehlungen für eine prinzipielle Strukturierung von Code z.B. in Form von SOLID.

Dennoch leiden auch jüngere Codebasen immer wieder unter frühzeitiger Versteifung. Woran kann das liegen? Es drängt sich der Eindruck auf, dass den Architekturmustern etwas gemein ist, dass es weiterhin erschwert, sauber zu strukturieren.

Der IODA Architecture unterliegt die Annahme, dass das Wurzelproblem versteifter Codebasen in funktionalen Abhängigkeiten besteht, die selbst durch Dependency Inversion nicht genügend entschärft werden. Ein Heer von Interfaces, abstrakten Klassen und allgegenwärtiges Mocking sind aus dieser Perspektive keine Schritte in Richtung Lösung, sondern ein Symptom des weiterhin bestehenden Wurzelproblems.

Im Kern der IODA Architecture steht daher der konsequente Verzicht auf funktionale Abhängigkeiten. Der Gewinn ist unmittelbar: Ohne funktionale Abhängigkeiten steigen Erweiterbarkeit und Testbarkeit. Prinzipien wie OCP oder ISP werden wie selbstverständlich eingehalten und DI verliert an Bedeutung. Code wird weniger verrauscht durch Maßnahmen zur Einhaltung von Prinzipien.

Dieses Kunststück erreicht die IODA Architecture durch einen Fokuswechsel. Sie ist…

  • verhaltensorientiert statt datenorientiert,
  • nachrichtenorientiert statt objektorientiert,
  • orientiert an der Abstraktion statt am Detail.


Das macht die IODA Architecture auch besonders geeignet für agiles Vorgehen. Sie kann auch als inkrementgetrieben bezeichnet werden.

Zur IODA Architecture gehören Prinzipien, ein systematisches Vorgehen, das Strukturen schrittweise aus Anforderungen entwickelt sowie eine leichtgewichtige visuelle Notation. Damit ist das Architekturmuster nicht nur eine Empfehlung zur Strukturierung von Code, sondern steht für eine Methode systematischer Softwareentwicklung. Die IODA Architecture steht in der Tradition des Software Engineering.

Auszug aus den Seminarinhalten:

  • Anforderungen systematisch zerlegen für schnelles Feedback und automatisierte Tests
  • Software strukturieren für Funktionalität und Effizienz
  • Modularisierung jenseits von SOLID
  • Der Softwareproduktionsprozess aus Sicht der Engpasstheorie





Lieser, Stefan

Stefan Lieser (http://lieser-online.de) ist Trainer/Berater/Autor aus Leidenschaft. Er ist "gerne Lerner" und sucht ständig nach Verbesserung und neuen Wegen, um die innere Qualität von Software sowie den Entwicklungsprozess zu verbessern. Gemeinsam mit Ralf Westphal hat er die Clean Code Developer Initiative (http://clean-code-developer.de) ins Leben gerufen. Mit der CCD School (http://ccd-school.de) bietet er Trainings und Beratung rund um das Thema Clean Code an.

Westphal, Ralf

 

Ralf Westphal (ralfw.de) ist freiberuflicher Berater, Projektbegleiter, Referent, Autor und Trainer für Themen rund um Softwarearchitektur und die Organisation von Softwareteams.

Er ist Mitgründer der Initiative "Clean Code Developer" (CCD) für mehr Softwarequalität (clean-code-developer.de), propagiert kontinuierliches Lernen mit der CCD School (ccd-school.de) und möchte mit ich-verspreche.org zu mehr Zuverlässigkeit motivieren.

 

Ralf Westphal ist auch Sprecher auf der OOP!

 

 

Seminarziel

Die Teilnehmer lernen Prinzipien und Praktiken kennen, um Software vor und unabhängig von Codierung zu denken. Pragmatische Systematik für Analyse und Entwurf sind die Grundlage für nachhaltige Produktivität. Visuelle Kommunikation im Team reduziert Konflikte und fördert arbeitsteilige Entwicklung.

Methode

Die Referenten legen viel Wert auf die Motivation zu einer Denkkultur für effiziente, d.h. zügig Feedback generierende Softwareentwicklung. Die Teilnehmer durchlaufen daher immer wieder einen Analyse-, Entwurfs- und auch Implementierungsprozess und werden zur Reflexion angehalten. Dadurch bauen sie Kraft auf, Evolvierbarkeit und Agilität unter widrigen Projektumständen als Werte hochzuhalten.

Informationen

Unsere Leistungen - Sie erhalten:

  • Schulungsunterlagen als Printversion oder PDF (bei Seminaren mit Genehmigung durch den Referenten)
  • Ihr persönliches Teilnehmerzertifikat
  • Verpflegung während des Seminars
  • Ein 1-jähriges kostenloses Abonnement der Fachzeitschrift JavaSPEKTRUM oder OBJEKTspektrum
  • als Seminarteilnehmer sind Sie OOP-Alumni und erhalten 20% Rabatt auf den Teilnehmerpreis unserer jährlichen Fachkonferenz OOP!

Ihre Frühbucher-Vorteile gültig, bei einer Anmeldung bis 4 Wochen vor Seminarbeginn!

  • "sleep & training": 1 Übernachtung + Frühstück im Tagungshotel inklusive!
    alternativ, wenn keine Hotelübernachtung benötigt wird:
  • "travel & training": 100 € Rabatt

Gruppenrabatt:

Bei einer gleichzeitigen Anmeldung von 3-4 Mitarbeitern erhalten Sie 5% Gruppenrabatt, ab 5 Mitarbeitern erhöht sich der Gruppen-Rabatt auf 10%!

Inhouse-Seminare

Dieses Seminar ist auch als Inhouse-Schulung durchführbar. Schon ab einer Teilnehmerzahl von 5 Mitarbeitern kalkulieren wir Ihnen gerne ein kostengünstiges Inhouse-Trainings-Angebot.

NRW-Bildungsscheck

SIGS-DATACOM ist zugelassener Bildungspartner des Landes NRW. Ihren NRW-Bildungsscheck für unsere Seminare einzulösen ist möglich! Weitere Informationen erhalten Sie unter:NRW Bildungsscheck!!